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BUSINESS INTELLIGENCE GLOSSAR

Was ist gemeint mit "Business Intelligence"?
Was steckt hinter der Abkürzung "BPM?"

Kurze Erklärungen der wichtigsten Begriffe sind hier für Sie bereit gestellt. Finden Sie schnell die Antwort auf Ihre Frage.

Balanced Scorecard - Der Ausdruck Balanced Scorecard beschreibt eine Methode zur Dokumentation von Unternehmensinformationen und Unternehmensdaten, die es ermöglicht, den Führungskräften einen möglichst umfassenden Blick auf die Unternehmensdaten zu geben. Dabei berücksichtigt die Balanced Scorecard neben der Bilanz viele weitere wichtige Bereiche wie z.B. Kundenzufriedenheit und Mitarbeiter-Motivation und sorgt so für ein ausgeworgenes Verhältnis in der Unternehmenssteuerung.
Weiterführende Link(s): Balanced Scorecard - Wikipedia

BARC (Business Application Research Center) - Bei BARC handelt es sich um das Business Application Research Center, ein deutsches Forschungsinstitut, wenn es um Unternehmenssoftware im Bereich Business Intelligence geht. Die neutrale Einrichtung ist aus dem Lehrstuhl Wirtschatfsinformatik der Universität Würzburg hervorgegangen. BARC wird geleitet von Dr. Carsten Bange, einem der führenden Business Intelligence-Experten Deutschlands.
Weiterführende Link(s): BARC im Internet

Berichtswesen (auch: Reporting) - Im Berichtswesen oder Reporting eines Unternehmens werden Unternehmensdaten und Informationen so aufbereitet und zusammengefasst, dass die Geschäftsführung mit Hilfe der Berichte die besten Entscheidungen für die Zukunft des Unternehmens treffen kann.
Weiterführende Link(s): Berichtswesen - Wikipedia

Berichte (auch: Reports) - Relevante Unternehmensdaten in elektronischer Form (z.B. im PDF-Format) oder Papierform für die Entscheidungsfindung im Unternehmen.

Business Intelligence - Als Sammelbegriff bezeichnet der Ausruck "Business Intelligence" die Daten- und Informationszentrale für die Unternehmensführung einschließlich ihrer Werkzeuge und Technologien. Ins Deutsche kann der Begriff Business Intelligence am Besten mit "Geschäftsanalytik" übersetzt werden.
Weiterführende Link(s): Business Intelligence - Wikipedia

BPM - Business Performance Management - Business Performance Management (auch Corporate Performance Management (CPM)) - Business Performance Management (BPM) bezeichnet die die Beurteilung der Leistungsfähigkeit eines Unternehmens durch das Zusammenführen seiner gesamten Prozesse und Informationen.
Weiterführende Link(s): Business Performance Management - Wikipedia

BPM - Business Process Management - Das sogenannte Geschäftsprozessmanagement befasst sich mit der umfassenden Handhabung aller im Unternehmen entstehenden Prozesse.
Weiterführende Link(s): Business Process Management - Wikipedia

Cube - siehe OLAP-Cube

Controlling - Controlling (engl.: to control = steuern, regeln) ist ein umfassendes Steuerungs- und Koordinationskonzept zur Unterstützung der Geschäftsführung und aller führungsverantwortlichen Stellen. Controller gestalten und begleiten den Management-Prozess der Zielfindung und die Planung und Steuerung der Unternehmensprozesse, womit sie mitverantwortlich sind für die Zielerreichung.
Weiterführende Link(s): Controlling - Wikipedia

Dashboard (auch: Kennzahlen-Cockpit) - Als Dashboard oder auch Kennzahlen-Cockpit wird die Veranschaulichung der Unternehmenskennzahlen für die jeweiligen Informationsempfänger/Entscheidungsträger bezeichnet.
Weiterführende Link(s): Dashboard, Kennzahlen-Cockpit - Wikipedia

CRM - Customer-Relationship-Management - Customer-Relationship-Management, kurz das CRM, verwaltet und dokumentiert, pflegt die Kundenbeziehungen, gestaltet systematisch die Kundenbeziehungs-Prozesse, was unerlässlich für die Unternehmen zahlreicher Branchen ist.
Weiterführende Link(s): CRM - Customer-Relationship-Management - Wikipedia

Data-Warehouse - Ein Data-Warehouse ist eine Datenbank, die als Datenlager bzw. Sammelstelle für die Datenbestände eines Unternehmens dient und die durch das Zusammenführen verschiedenster Datenquellen eine heterogene Sicht auf Unternehmensinformationen und Unternehmensdaten ermöglicht.
Weiterführende Link(s): Data-Warehouse - Wikipedia

Data-Mining - Data Mining beschreibt den Prozess des Filterns von benötigten Informationen aus bestehenden Rohdaten, die sich in einer Datenbank (z.B. in einem Data-Warehouse) befinden.
Weiterführende Link(s): Data-Mining - Wikipedia

Datenbank - eine Datenbank ist ein System zur sicheren Haltung von Datenbeständen. Zur Verwaltung der Daten in einer Datenbank wird ein Datenbankmanagementsystem (DBMS) benötigt. Bekannte Datenbankmanagementsysteme sind u.a. der Microsoft SQL Server oder Oracle Database.
Weiterführende Link(s): Datenbank - Wikipedia

DBMS - Datenbankmanagementsystem - Ein Datenbankmanagementsystem (DBMS) ist eine Software zur Verwaltung und Nutzung von Datenbanken. Es wird unterschieden zwischen relationalen Datenbanken (RDBMS) und multidimensionalen (OLAP-) Datenbanken (MDBMS) (s.u.).
Weiterführende Link(s): Datenbankmanagementsystem - Wikipedia

Drill-down - Die Drill-down-Funktionalität kommt im Bereich OLAP (Online Analytical Processing) zum Tragen und kennzeichnet die Navigation in hierarchischen Objekten.
Weiterführende Link(s): Drill-Down - Wikipedia

Echtzeit - Echtzeit (engl.: real-time) bedeutet, dass die Dauer eines Vorganges oder Ablaufs vorhersehbar ist. In Echtzeitsystemen laufen verschiedene Prozesse gleichzeitig ab, jedoch mit unterschiedlicher Priorität. Der Begriff Echtzeit im Zusammenhang mit Business Intelligence-Systemen sagt aus, dass die gewünschten Ergebnisse (Reports, Analysen, Dashboards) innerhalb eines absehbaren (kurzen) Zeitraums zur Verfügung stehen.
Weiterführende Link(s): Echtzeit - Wikipedia

Forecast - Aus vorhandenen Unternehmensinformationen und Unternehmensdaten wird eine als Forecast bezeichnete Prognose bzw. Vorhersage über die betriebswirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens abgegeben.
Weiterführende Link(s): Forecast - Wikipedia

KMU - Gängige Kurzform für "Kleine und mittlere Unternehmen". Im englischsprachigen Ausland redet man von SMB (Small and mediumsized businesses).
Weiterführende Link(s): Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) - Wikipedia

KPI - Key Performance Indicator (Kennzahlen) - KPI's sind betriebswirtschaftliche Kennzahlen, die zur Beurteilung der Unternehmensleistung benötigt werden.
Weiterführende Link(s): Key Performance Indicator - Wikipedia

Mashup - Das Kombinieren von Inhalten und Funktionen verschiedener Web-Seiten und die Kreation einer neuen Seite mit vermischten (engl.: to mash = vermischen) Inhalten (Text, Bilder, Töne, Videos etc.) wird Mashup genannt. Mashup ist ein Begriff, der im direkten Zusammenhang mit dem Begriff Web 2.0 zu sehen ist, da er als ein wesentliches Beispiel für das Neue an Web 2.0 angesehen werden kann.
Weiterführende Link(s): Mashup (Internet) - Wikipedia

MDBMS - Gängige Kurzform für "Multidimensionales Datenbankmanagementsystem". Siehe Eintrag "Multidimensionale Datenbank".

MIS - Management-Informationssystem - Ein Management-Informationssystem (kurz: MIS) übernimmt in einem Unternehmen die Aufgabe Unternehmensinformationen und Unternehmensdaten schnell aufzubereiten und entsprechenden Führungskräften in Form von aktuellen Berichten und Dashboards zur weiteren Entscheidungsfindung zur Verfügung zu stellen. Selbach Information Systems entwickelt Management-Informationssysteme mit arcplan Enterprise.
Weiterführende Link(s): Management-Informationssystem - Wikipedia
Management-Informationssystem mit arcplan Enterprise

Multidimensionale Datenbank - Im Gegensatz zur relationalen Datenbank werden bei einer multidimensionalen Datenbank (auch: OLAP-Datenbank) die Daten in mehrdimensionalen Würfeln - OLAP-Cubes bzw. OLAP-Würfeln - gespeichert. Dies ermöglicht die performante Informationsabfrage und Datenanalyse durch verschiedene Blickwinkel auf die Daten im n-dimensionalen Raum. Bekannte Beispiele für multidimensionale Datenbankmanagementsysteme (MDBMS) sind Microsoft SQL Server Analysis Services, IBM Cognos TM1 oder Paris Technologies PowerOLAP.
Weiterführende Link(s): Multidimensionale Datenbank - Wikipedia

OLAP - Online Analytical Processing - Das Online Analytical Processing (kurz: OLAP) beschreibt eine Methode zur Analyse von Unternehmensdaten, die zur Entscheidungsfindung dienen. Die Struktur, die OLAP zugrunde liegt ist ein multidimensionaler OLAP-Cube bzw. OLAP-Würfel.
Weiterführende Link(s): OLAP - Wikipedia

OLAP-Cube - OLAP-Würfel - Bei einem OLAP-Cube bzw. OLAP-Würfel handelt es sich um einen Begriff zur Darstellung von Daten in einem multidimensionalen Raum. Die Elemente des dreidimensionalen Würfels beschreiben die verschiedenenen Dimensionen.
Weiterführende Link(s): OLAP-Würfel - Wikipedia

RDBMS - Gängige Kurzform für "Relationales Datenbankmanagementsystem". Verwaltung von relationeln Datenbanken. Siehe Eintrag "Relationale Datenbank".

Relationale Datenbank - Ein Datenbank-System, das auf dem relationalen Datenbankmodell beruht. Hierbei stehen die Datensätze in Relationen, gespeichert in Tabellen bzw. Beziehungen von Tabellen. Entsprechende Verwaltungssoftware wird als Relationales Datenbankmanagementsystem (RDBMS) bezeichnet. Bekannte Beispiele für relationale Datenbankmanagementsysteme (RDBMS) sind der Microsoft SQL Server und Oracle Database.
Weiterführende Link(s): Relationale Datenbank - Wikipedia

Real-time - Real-time = Echtzeit (s.o.)
Weiterführende Link(s): Reporting - Wikipedia

Reporting - Reporting = Berichtswesen (s.o.)
Weiterführende Link(s): Reporting - Wikipedia

RSS-Feed - RSS ist eine Abkürzung und steht für "Really Simple Sydication", ein Nachrichtenformat für die einfache Verbreitung von Änderungen auf Web-Seiten. Durch das "Abonnieren" von RSS-Feeds werden stets automatisch die gewünschten News oder Inhalte geliefert.
Weiterführende Link(s): RSS - Wikipedia

SMB - Gängige Kurzform für "Small and mediumsized businesses". In Deutschland ist meist von KMU (Kleine und mittlere Unternehmen) die Rede.
Weiterführende Link(s): Small and mediumsized businesses (SMB) - Wikipedia

SOA - Service oriented architecture (Serviceorientierte Architektur) - SOA ist die Kurform für "Service oriented architecture" bzw. "Servciceorientierte Architektur. Darunter versteht man ein Konzept für die Bereitstellung von verschiedenen Software-Bausteinen für bestimmte benötigte Dienste und Funktionen bieten, die für die anfallenden Geschäftsprozesse notwendig sind.
Weiterführende Link(s): Serviceorientierte Architektur - Wikipedia

Social Media - Social Media (Soziale Medien) ist ein Begriff, der die Nutzung von "Sozialen Netzwerken" und "Netzgemeinschaften" beschreibt. Meinungen, Erfahrungen, Bewertungen werden hier ausgetauscht, und das in zunehmendem Maß. Häufig wird auch der Begriff Web 2.0 in diesem Sinn verwendet. Social Media-Daten fließen mehr und mehr auch in Unternehmensstrategien und -Analysen ein.
Weiterführende Link(s): Social Media - Wikipedia

Web 2.0 - Bei Web 2.0 handelt es sich nicht um eine Software-Version, Web 2.0 ist der Begriff für die neue Internetgeneration, eine neue Nutzerkultur im Hinblick auf spezifische Technologien und Innovationen. Web 2.0 beschreibt z.B. die Beteiligung der Internetnutzer an der Gestaltung von Inhalten durch Interaktion (z.B. Wikipedia) oder die neuen Kommunikations- und Arbeitsformen über soziale Netzwerke und Netzgemeinschaften (z.B. XING, Twitter, Facebook, Schüler- und StudiVZ!) ->Social Media. Auch die Veröffentlichungen von Audio- oder Videodateien im Netz durch Podcasts (mit der Möglichkeit, diese durch RSS-Feeds zu abonnieren) sind durch Web 2.0 weit verbreitet.
Weiterführende Link(s): Web_2.0 - Wikipedia

Alle genannten Marken- und Produktnamen sind Warenzeichen der jeweiligen Unternehmen.