Selbach Information Systems gibt 6 Tipps für eine erfolgreiche Business Intelligence (BI) Lösung

Eine gute BI-Lösung zeichnet sich durch ihren Fokus auf die betriebswirtschaftlichen Ziele, die Geschäftsprozesse und auf die individuellen fachlichen Anforderungen eines Unternehmens aus. Ziel ist ein 360°-Blick in Daten aller Unternehmensbereiche.

Die Auswahl und Implementierung einer Business Intelligence-Lösung birgt auch ihre Tücken: Manche Projekte scheitern, weil die gewählte BI-Lösung nicht zu den Unternehmensanforderungen oder den vorhandenen Datenstrukturen passen. Trotz aller Versprechungen bei der Präsentation/Demonstration einer Software, kann die Realität mit „echten Unternehmensdaten“ doch anders aussehen.

Um am Ende nicht mit Verzögerungen, Budgetüberschreitungen, Datenproblemen oder verärgerten Endusern zu kämpfen, hat Selbach Information Systems eine Liste mit 6 praktischen Tipps zur erfolgreichen Implementierung eines BI-Systems zusammengestellt.

Tipps für eine solide BI Implementierung

1. Verstehen Sie Ihr Unternehmen

Der erste Schritt zum Erfolg besteht darin, das Ziel genau zu definieren. “Der größte Fehler ist, sich zu früh auf ein BI-Tool festzulegen, z.B. bevor überhaupt klar ist, was das Unternehmen damit erreichen will”, weiß Sven Politz, BI-Experte bei Selbach Information Systems. Eine Business Intelligence-Software muss zum Unternehmen passen. Deshalb sollten die wichtigsten Berichts- und Analyseanforderungen im Vorfeld bestimmt werden. Natürlich sollte das neue System einfach zu bedienen sein, aber viel wichtiger ist die Frage, was die neue Business Intelligence Lösung inhaltlich wirklich leisten soll. Binden Sie die wichtigsten Stakeholder mit ein und tragen Sie zusammen, welche Anforderungen an das neue System gestellt werden. Dabei spielen die eigentlichen Anwender der Business Intelligence Lösung eine wichtige Rolle. Wenn Sie verstehen, wo Sie die Endanwender abholen, können Sie kalkulieren, wie groß der Schulungsaufwand zum effektiven Einsatz der neuen Lösung ist und wie Sie die Akzeptanz des neuen Systems gewährleisten können.

2. Zeit, Ihre Geschäftsprozesse unter die Lupe zu nehmen

Überprüfen Sie als nächstes die einzelnen Geschäftsprozesse. Ein großer Vorteil von BI Anwendungen ist, dass fachliche Prozesse und Regeln sichtbar gemacht werden und dadurch besser analysiert und optimiert werden können. Setzen Sie die definierten Anforderungen zu Geschäftsprozessen zusammen und definieren Sie Abhängigkeiten und Prioritäten. Ziel ist es, Hindernisse und Engstellen frühzeitig zu erkennen und optimieren zu können. Vielleicht gibt es auch Prozesse, die inzwischen überflüssig sind. Unterteilen Sie die organisatorischen Prozesse in einzelne Phasen:
a. Wer liefert was?
b. Bis wann wird geliefert?
c. Gibt es Abhängigkeiten?
d. Haben einzelne Prozesse Priorität?

3. Daten, Daten, Daten

Wenn Sie die angestrebte Reporting-Struktur kennen, wird die Datenüberprüfung fällig:
a. Welche Daten benötige ich für die gewünschten Berichte?
b. Welche Daten stehen zur Verfügung und wo sind diese Daten in welchem Format gespeichert
Ein gutes BI-Tool muss in der Lage sein, verschiedene Datenquellen miteinander zu kombinieren. Ein großer Teil der Daten kommt sicherlich aus Systemen von IBM, SAP oder Microsoft, aber auch unstrukturierte Daten, z.B. aus Social-Media-Kanälen oder aus der Produktion müssen unkompliziert zu integrieren sein.
Hier sind Spezialisten gefragt. Sie wissen genau, wie die Datenstruktur für schnelle und einfach durchzuführende Auswertungen aufgebaut sein sollte. Und nicht selten werden geheime Schätze aufgedeckt. Zum Beispiel, wenn wichtige Daten in der Datenflut übersehen werden oder im völlig falschen Format gespeichert sind.

4. Neues Tool, neues Glück?

Ein neues BI-Tool ist in den seltensten Fällen die schnelle Lösung zur Behebung aktueller Probleme. Anwender lieben Konstanz. Ein häufiger Wechsel von Software-Tools ist kein Zeichen von Agilität oder modernem Management. Im Gegenteil. „Es gibt Fälle, da hat der Wechsel zu einer neuen Software den gewünschten Fortschritt eher blockiert“, verrät Sven Politz. Denn wenn die Software nicht zu den Betriebsabläufen passt, wird’s teuer. Diesen Fehler hat Lidl laut dem Focus Magazin mit 500 Mio. Euro bezahlt. (Mehr Infos hier). Aber auch die beste Software-Lösung kann mal in die Jahre kommen. In diesem Fall rät der Experte, sich vor der Umsetzung Gedanken zu machen, ob Sie mit dem neuen Tool vorhandene Betriebsabläufe unterstützen oder revolutionieren möchten.

5. Drum prüfe, wer sich ewig bindet

Unternehmen stützen ihre Softwareauswahl oft auf schicke, moderne Funktionalitäten und vielversprechende Homepages und müssen später doch erfahren, dass das neue Tool überhaupt nicht den Anforderungen der gegebenen Datenstruktur entspricht. Deshalb testen Sie das System gründlich. Ein intensiver POC (Proof of Concept) mit Ihren unternehmenseigenen Daten bietet Aufschluss, ob das BI Tool wirklich zu Ihrem Unternehmen und vor allem zu Ihrer Datenbasis passt. Und hier möchte unser Experte noch einmal betonen: „Testen Sie das Tool, nicht den Anbieter!“ Die Annahme, die Produkte eines einzelnen (großen) Herstellers wären untereinander am besten vernetzt ist leider nicht immer zutreffend. Achten Sie bei der Auswahl durchaus auf die Optik, aber die besten Visualisierungsmöglichkeiten oder die günstigste Lösung bringen wenig, wenn schon zu Beginn klar ist, dass wichtige Anforderungen nicht abgedeckt sind. „Achten Sie unbedingt darauf, dass die BI- Anwendungen auch zukünftigen Anforderungen gewachsen sein werden“, rät Politz, „Stichworte sind z.B. mobile BI oder die Integration von Predictive Analytics.” Zur Vermeidung kostspieliger Fehler und für die Realisierung aller Vorteile einer passenden BI-Lösung hat sich die Einbindung eines externen Beraters durchaus bewährt.

6. Vergessen Sie nicht den Datenschutz

Binden Sie Sicherheitsanforderungen, Compliance und das Daten-Management in Ihre Planungen ein. Nicht jeder Enduser darf alle Daten sehen. Kümmern Sie sich rechtzeitig um Konzepte zur Zugriffsberechtigung. Dies wird immer gern hintenangestellt und verursacht dann erheblichen Mehraufwand oder vermeidbare Kompromisse. Achten Sie auch darauf, dass unberechtigter Zugriff oder Veröffentlichung von personenbezogenen Daten nicht möglich sind. Besondere Vorsicht ist auch bei der Speicherung von Nutzungsdaten geboten. Auch wenn sie inhaltlich nur für Statistiken und Fehleranalyse bestimmt sind, kann man daraus auch personenbezogene Nutzungsprofile ermitteln

Sie müssen das Rad nicht neu erfinden. Nutzen Sie die langjährige Erfahrung von Selbach Information Systems, um sicherzustellen, dass Ihre Daten optimal aufbereitet und analysiert werden können. Wir helfen Ihnen, ein sinnvolles Konzept für das Thema Business Intelligence zu erstellen, damit Sie Ihre Unternehmensziele erreichen können.

Selbach Information Systems GmbH erstellt seit über 20 Jahren umfassende IT-Lösungen zur erfolgreichen Unternehmenssteuerung.

Unsere Mitarbeiter sind Experten für Datenmodellierung, Reporting, Dashboarding, Planung, Predictive Analytics, Industrie 4.0 und mehr. Unser Schwerpunkt liegt dabei auf modernen Software Architekturen, Apps und Cloud Applikationen.

Was uns dabei wichtig ist:
Qualität                              100%
Kundenzufriedenheit          100%
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Wenn es um hohe technische Anforderungen, flexible Lösungen und anwenderfreundliches Design geht, dann sind Sie bei der Selbach Information Systems GmbH richtig.

Mehr Infos finden Sie unter: www.Selbach-GmbH.de oder rufen Sie uns einfach an unter 02104/ 13880.